Kodi erneut insolvent: Sorge um Filialen in Oberhausen

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Kodi erneut insolvent: Sorge um Filialen in Oberhausen

Der Discounter Kodi hat erneut Insolvenz beantragt. Das Unternehmen mit Firmensitz in Oberhausen kämpft zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ums Überleben.

© Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Rund 50 der bundesweit 150 Filialen sollen schließen — welche, ist noch offen. In Oberhausen gibt es noch drei Standorte: im Bero-Zentrum, in Schmachtendorf und in Sterkrade. Die Filiale in der Marktstraße war bereits bei der letzten Insolvenz 2025 geschlossen worden.

Für die rund 1.200 Beschäftigten sind Löhne und Gehälter für Juli bis September über das Insolvenzgeld gesichert. Als Gründe nennt das Unternehmen schwache Kauflaune, hohe Energie- und Mietkosten sowie den wachsenden Druck durch Online-Handel. Der Geschäftsbetrieb läuft laut Kodi vorerst normal weiter.