evo investiert in klimafreundliche Wärme für Oberhausen
Veröffentlicht: Freitag, 05.06.2026 06:00
Die Energieversorgung Oberhausen AG evo blickt auf ein wirtschaftlich starkes Jahr 2025 zurück – und treibt gleichzeitig die Energiewende in der Stadt voran. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie wird Oberhausen künftig geheizt?
Im Mai 2026 hat der Stadtrat die kommunale Wärmeplanung beschlossen – ein Fahrplan dafür, wie die Stadt bis 2045 klimafreundlich mit Wärme versorgt werden soll. Die evo setzt diesen Plan nun mit konkreten Projekten um. Im Stadtteil Sterkrade entsteht gemeinsam mit der Sterkrader Wohnungsgenossenschaft und der Stadt das sogenannte Quartierskraftwerk „Quentin": Rund 400 Haushalte und zwei Schulen sollen künftig hauptsächlich über Wärmepumpen mit erneuerbarer Energie versorgt werden – das spart rund 80 Prozent CO2 gegenüber heute. Außerdem bereitet die evo gemeinsam mit dem Mülheimer Energieversorger medl eine Tiefenbohrung in Styrum vor – mit dem Ziel, Erdwärme aus großer Tiefe zu nutzen. Dafür wurde bereits ein gemeinsames Unternehmen gegründet. Die evo betont: Klimaschutz, bezahlbare Preise und sichere Versorgung müssen bei der Energiewende Hand in Hand gehen.